Unfälle können teuer sein
Hunde zählen zu den beliebtesten Haustieren der Deutschen. Leider kann es hin und wieder zu Unfällen kommen, an denen der Vierbeiner beteiligt ist. Liegt keine Hundehalter-Haftpflichtversicherung vor, kann dies den Hundehalter teuer zu stehen kommen.
5,3 Millionen Hunde leben nach Angaben des Industrieverbandes Heimtierbedarf in deutschen Haushalten. Davon sind nach Schätzungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft rund 30 Prozent nicht versichert – obwohl es immer wieder zu unvorhersehbaren Zwischenfällen mit dem Vierbeiner kommen kann. Auch wenn der „beste Freund des Menschen" gut erzogen ist, kann der Hund vor ein Auto laufen und einen Verkehrsunfall verursachen. Bei Rangeleien mit Artgenossen können andere Tiere verletzt werden. In solchen Fällen ist der Halter für die Vergehen seines Hundes verantwortlich und muss Schadensersatz leisten.
Gesetzlich verpflichtet: Herrchen haftet immer
Dem Bürgerlichen Gesetzbuch zufolge muss der Hundebesitzer für alle Personen-, Sach- und Vermögensschäden aufkommen, die durch das eigene Tier verursacht werden. Während Kleintiere wie Katzen, Vögel oder Nager unter die Privathaftpflicht des Halters fallen, sind Hunde von diesem Versicherungsschutz ausgeschlossen. Nicht selten belaufen sich die Folgekosten für Unfälle, an denen der Hund beteiligt ist, auf fünf- bis sechsstellige Beträge. Dies kann den finanziellen Ruin für den Hundehalter bedeuten. Schutz vor solchen finanziellen Risiken bietet einzig und allein eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung.
