Airedale Terrier

FCI Kassifikation: 7

Widerrist: Rüden 58 bis 61 cm; Hündinnen 56 bis 59 cm

Farbe: Lohfarben mit Schwarz oder Grau auf dem Sattel

Fell: wollig, lockig

Gewicht: Rüde und Hündin: 22 bis 30 kg

Lebenserwartung: durchschnittlich 11,5 Jahe

Erziehungsaufwand:

Familientauglichkeit:

Pflegeintensitaet:

Erziehungsaufwand:

Groessenklasse:

Bewegungsintensität:

Erziehungsaufwand: 4

Familientauglichkeit: 5

Pflegeintensitaet: 3

Größenklasse: 2

Bewegungsintensitaet:

Charakter: , , ,

Krankheiten: , , ,

Familie:

Eignung: ,

Zuchtverbaende:

Was macht den Airedale Terrier so besonders?

Der Airedale Terrier hat allerdings eine Eigenschaft, die ihn ganz klar von den anderen Hunden abhebt: Genau wie der Pudel ist er für Menschen geeignet, die eine Tierhaar-Allergie haben. Er haart nicht. Auch Menschen, die auf Geruch empfindlich reagieren, werden ihn lieben: Wenn er regelmäßig getrimmt wird, entwickelt er nicht den typischen Hundegeruch.

Woher kommt der schöne Airedale Terrier?

Die Herkunft des schönen Airedale ist nicht im Detail überliefert, aber es scheint wohl so gewesen zu sein: Der Airedale ist einer der weitesten verbreiteten Terrier und seinen Namen hat er wohl von dem Aire-Tal im Nordenglischen Yorkshire erhalten. Seine Vorfahren waren Gebrauchsterrier und die sogenannten Otterhounds. Er wurde wahrscheinlich auch als Jagdhund genutzt, denn er galt als äußerst geschickter Ratten- und Entenfänger. Außerdem war er ein guter Wächter für Haus und Hof seines Herrn. Im Jahr 1879 wurde er erstmals als eigenständige Rasse auf einer Ausstellung gezeigt und schon bald wurde man auf seine hervorragenden Schutzhundeigenschaften aufmerksam. Man setzte ihn im Wach- und Polizeidienst ein. Auch beim Militär fand er Einsatz als Melde- und Sanitätshund, denn er ist unerschrocken und verfügt über einen hervorragenden Orientierungssinn. Erste Eintragungen in das Zuchtbuch findet man 1882 und 1886 erkannte der englische „Kennel Club“ den Airedale als eigene Rasse an. Jeder, der ein Fan dieser wunderschönen Terrier-Rasse ist, wird sicherlich weitere Informationen zum Airedale geradezu verschlingen. Unser Tipp für entspannte Leseabende ist, lesen Sie in dem ausführlichsten Rasseportrait, das über den Airedale zu finden ist:

Wie sieht der Airedale Terrier aus?

Mit seiner Größe gilt der Airedale als der „König der Terrier“ und ist der größte unter den englischen Terrier-Rassen. Er ist muskulös und kompakt. Auf den ersten Blick kann man erkennen, dass er ein Hund mit großer Ausdauer ist. Der Kopf soll gut proportioniert sein ohne deutlichen Unterschied in der Länge vor Schädel und Vorgesicht. Der Schädel ist lang und flach mit kaum wahrnehmbarem Stopp. Die Kiefer sind kraftvoll, stark und muskulös, da eine Stärke des Fangs gewünscht ist. Die Zähne bilden ein kräftiges Scherengebiss, ein Zangengebiss kann akzeptiert werden. Ein Rück- oder Vorbiss sind unzulässig. Die kleinen Augen sind vor dunkler Farbe und nicht hervortretend. Sie vermitteln den Eindruck von Kühnheit und Intelligenz. Helle oder hervortretende Augen sind unerwünscht. Die V-förmigen, gefalteten Ohren werden seitlich getragen und sind klein, aber zur Größe des Hundes passend. Der Hals ist trocken, muskulös und von mäßiger Länge und Stärke. Er hat keine Kehlhaut. Der Rücken ist kurz, kräftig und gerade mit kräftigen Lenden. Die hoch angesetzte Rute wird fröhlich getragen und darf keinesfalls geringelt sein. Sie ist von guter Stärke und Substanz. Die Vorderläufe des Airedale sind ganz gerade, die Oberschenkel lang und kräftig. Die Pfoten sind klein, rund und kompakt mit gut ausgebildeten Ballen und gut gebogenen Zehen. Sie sind weder nach innen noch nach außen gestellt. Das Haarkleid ist hart, dicht und drahtig, aber nicht so lang, dass es struppig wirkt. Die Unterwolle ist kürzer und weicher. Lockiges oder gar weiches Haar sind beim Airedale unerwünscht. Airedale Terrier besitzen ein wetterfestes Fell, das getrimmt werden muss. Die Farbe der Hunde ist lohfarben mit schwarzem oder grauem Sattel, ebenso wie der Nacken und die Unterseite der Rute. Oft sind die Ohren dunkler im Loh. Einige weiße Haar zwischen den Vorderläufen können akzeptiert werden. Die Schulterhöhe beträgt bei Rüden 58 bis 61 und bei Hündinnen 56 bis 59 cm.

Es heißt, der Airedale Terrier hat ein großes Bedürfnis nach Bewegung?

Als Terrier braucht der Airedale viel Auslauf und Bewegung. Beim Radfahren und Joggen ist er ein guter Begleiter. Für den großen Terrier gibt es nichts Schlimmeres als Langeweile! Sport und Bewegung müssen täglich in ausreichendem Maß auf dem Programm stehen. Wenn man nicht möchte, dass sein Hund sich selbst eine Aufgabe sucht, sollte man sehr viel Zeit mit ihm verbringen können. Möglicherweise gestaltet er sonst selbstständig den Garten um oder macht sich gleich ohne seinen Herrn auf einen Spaziergang. Als Hausgenosse ist er sehr angenehm und ruhig, denn er bellt nicht unnötig, sondern nur, wenn er Besucher oder etwas Ungewöhnliches melden möchte. Gegenüber Artgenossen verhält er sich meist gleichgültig, allerdings kann es in seltenen Fällen mit Geschlechtsgenossen einmal zu kleineren Raufereien kommen. Gelegentlich wird dem Airedale der Vorwurf gemacht, er sei „bockig“ oder stur. Das stimmt zwar, aber nur dann, wenn der intelligente und agile Hund unterfordert wird. Dann nämlich versucht er, die Aufmerksamkeit seines Herrn zu bekommen, indem er genau das Gegenteil von dem macht, was er gerade will.

Unser Tipp für die Gartenbesitzer:

Bauen Sie Ihrem schönen Begleiter doch einen eigenen Agility-Parcours auf! Wie wäre es mit einem Tunnel oder einer Wippe? Beides ist schnell aufgebaut und macht viel Freude!

Was muss der Besitzer eines Airedale Terriers besonders beachten?

Das drahtige Fell des Airedale sollte wie bereits gesagt mindestens zweimal im Jahr getrimmt werden, dann haart die Rasse äußerst wenig bis gar nicht. Airedale-Welpen werden dunkel geboren und erhalten ihre endgültige Farbe erst später. Bevor das Rutenkupierverbot erlassen wurde, wurde die Rute der Hunde um etwa die Hälfte gekürzt. Seine Fröhlichkeit und sein Einfühlungsvermögen machen den Airedale zu einem idealen Begleit- und Familienhund. Der selbstbewusste, zuverlässige Hund ist sehr kinderlieb und wachsam. Die Bewegungsfreude des Airedale ist unerschöpflich und wenn dieser nachgekommen wird, hat man einen ruhigen und durchaus vernünftigen Begleiter im Haus. Er ist ein lebhafter, anpassungsfähiger Kumpel, der für jede sportliche Betätigung, Radfahren, Joggen, Begleit- und Schutzhundeprüfung und für die Fährtenhund-Ausbildung geeignet ist. Dabei wird er begeistert sogar täglich beim Training dabei sein. Für seine Familie ist er ein furchtloser, treuer Beschützer, der aber niemals aggressiv wird. Der Airedale ist sehr intelligent und bekommt schnell mit, was von ihm erwartet wird. Da dieser große Terrier wie bereits angedeutet bei Unterforderung auch manchmal eigensinnig werden kann, ist eine sorgfältige und vor allem liebevolle Ausbildung unerlässlich.

Gibt es beim Airedale häufig auftretende Krankheiten?

Der Airedale Terrier ist ein sehr robuster Hund. Hitze allerdings verträgt er leider sehr schlecht. Seine stoische Art lässt ihn Schmerzen oder Verletzungen nicht anmerken und daher bleiben diese oft unbemerkt. Aus diesem Grund sollte man auch kleinen Änderungen in seinem Verhalten große Aufmerksamkeit schenken. Bekannte erbliche Erkrankungen beim Airedale Terrier sind

  • Hüftgelenksdysplasie (HD),
  • Neigung zu Dermatitis,
  • angeborene Netzhauterkrankungen,
  • Magendrehung.

Ein verantwortungsvoller Airedale-Züchter wird der Auswahl der Elterntiere hinsichtlich der Erbkrankheiten besondere Aufmerksamkeit schenken. Wer sich also für einen Airedale-Welpen interessiert ist hier gut aufgehoben, denn ein Züchter für Airedale-Terrier wird aus Liebe zu seinen Tieren einen Kaufinteressenten umfassend beraten. Eine Auswahl seriöser Airedale-Züchter sind in unserer Datenbank zu finden.

Unser Tipp: Mit dem Airedale unterwegs

Den Weg vom Züchter ins neue Zuhause hat der Airedale als Welpe sicher auf dem Arm seines neuen Herrchens oder Frauchens angetreten und das ist ausnahmsweise auch einmal legitim. Ansonsten gilt für einen solche großen Hund wie den Airedale: Safety first beim Transport im Auto! Ungesichert sollte der schöne Hund in keinem Fall mitfahren. Hier droht nicht nur ein Bußgeld, wenn man erwischt wird. Bei einem Unfall wird man es schwer haben, der Versicherung zu erklären, warum der Hund nicht gesichert war. Eine gute Lösung ist hier eine Hundetransportbox, in der der Hund sicher verstaut ist und bequem reisen kann.

Unsere Meinung zum Airedale kurzgefasst

Die Wiege des Airedale-Terriers steht in der Grafschaft Yorkshire in Großbritannien. Es wird angenommen, denn gesichert ist das nicht, dass sich der Name der Rasse vom Fluss „Aire“ herleitet. Der Airedale ist der größte der englischen Terrierrassen und ist ein muskulöser, aktiver und sehr kompakter Hund. Man nennt ihn auch den „König der Terrier“. Der Airedale Terrier ist vertrauensvoll und freundlich, dabei couragiert und intelligent. Er ist wachsam, aber nicht aggressiv. Der Airedale Terrier hat eine ganz unglaubliche Veranlagung als Fährtensuchhund und wurde in Kriegszeiten vom Militär und sonst bei der Polizei als Diensthund gehalten. Das Haar ist dicht und drahtig, es muss zweimal jährlich getrimmt werden. Wer mehr über den „König der Terrier“ wissen möchte, findet viele wunderbare Geschichten und Wissenswertes im Buch über „Könige zum Anfassen“.

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