American Curl

FCI Kassifikation:

Widerrist:

Farbe: Einfarbig, Schildpatt und Bi-Colour in allen Farben, Smoke und Tipped, alle Abzeichen und Tabbymuster

Fell: Es existiert eine Kurz- und eine Semi-Langhaar-Variante

Gewicht: 3 bis 5 kg

Lebenserwartung: 13 bis 15 Jahre

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Was macht die American Curl so besonders?

Die erste American Curl war eine kalifornische Straßenkatze, die im Jahr 1981 von Joe und Grace Ruga aufgenommen wurde. Diese verwahrloste Katze war schwarz mit merkwürdig verbogenen Ohren. Sie nannten sie „Shulamith“. Einige Zeit später brachte diese Katze vier Junge zur Welt, von denen zwei ebenfalls diese verkräuselten Ohren hatten. Bei der Zucht erwiesen sich die „Kräuselohren“ als dominantes Merkmal, wobei bisher keine schädlichen Nebenerkrankungen oder genetische Probleme bekannt wurden. Lediglich bei stark gekräuselten Ohren besteht die Neigung zu Sonnenbrand oder Hautkrebs, da die UV-Strahlung ungehindert bis auf den Ohrengrund vordringen kann.

Was gibt es außer den „Kräuselohren“ für Besonderheiten?

Um das Jahr 1990 war diese Rasse in zwei Felllängen in Nordamerika anerkannt. Seit 1995 gibt es die Curls auch in Europa, hier sind sie von der GCCF immer noch nicht anerkannt. Das hervorragende Merkmal dieser Katze sind die nach hinten zur Kopfmitte hin gedrehten Ohren. Bei neugeborenen Kätzchen sind sie noch normal geformt und drehen sich erst mit zunehmendem Alter – manche nur leicht und andere schließlich mit den Spitzen zum Hinterkopf gedreht. American Curls sind extrovertiert, verspielt, neugierig und sehr anhänglich. Möglicherweise ist das auf einen leichten Orientalen-Einschlag zurückzuführen.

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Die verspielte und neugierige American Curl freut sich über ein interaktives Spielzeug, bei dem sie ihren Jagdinstinkt an Fangspielen erproben kann:

Wie sieht die American Curl aus?

Das auffälligste Merkmal der American Curl sind ihre Ohren. Sie fühlen sich steif und unbeweglich an und sind von Fell umrahmt. Außerdem sieht der Rassestand für diese hübsche Hauskatze so aus:

  • Körper: mittelgroße Katze, mittelstarke Muskulatur, eher schlang als massiv gebaut
  • Kopf: mittelgroß mit kräftigem Kinn, gerade Nase mit moderater Länge
  • Ohren: weit im Ansatz und offen, in sanftem Bogen nach hinten geboten, Behaarung erwünscht, dabei aufrecht und gleichmäßig gewachsen
  • Augen: mässig groß, walnussförmig, oben oval und unten rund; klar, glänzend, in keinem Zusammenhang mit der Fellfarbe stehend, lediglich die Point-Varianten müssen blaue Augen haben
  • Beine: mittellang mit mittelgroßen und gerundeten Pfoten
  • Schwanz: biegsam, breit am Ansatz, sich verjüngend; ACL: voll und federbuschenartig behaart; ACS: dieselbe Felllänge wie das Haar am Körper
  • Fell: ACL halblang, fein, seidig, flach anliegend mit einem Minimum an Unterwolle; ACS kurz, weich, seidig, flach anliegend, geschmeidig ohne sich wie Plüsch anzufühlen, Minimum an Unterwolle
  • Farben: alle Farbvarianten und Muster sind erlaubt

Zu wem passt die American Curl?

Die American Curl lässt ich am besten so beschreiben: Sanft, freundlich, umgänglich und verspielt. Sie ist der ideale Hausgenosse, denn sie passt sich ihrer Umgebung gut an und kommt mit allen – gleich ob Mensch oder Tier – gut aus. Die American Curl spielt für ihr Leben gern und kann dabei zu einem richtigen kleinen Kobold werden, der sich im Spiel immer wieder neue Dinge ausdenkt. Dabei kommen aber auch die Streicheleinheiten mit ihrem Menschen nicht zu kurz, die sie über alles schätzt. Ihr ausgeglichenes Wesen macht, dass sie für die Wohnungs- und für die Freilandhaltung gleichermaßen geeignet ist. Wie die meisten Katzen wird sie den Aufenthalt im Freien einer reinen Wohnungshaltung aber vorziehen. Sie braucht bei reiner Wohnungshaltung einen Kratzbaum und viel Beschäftigung, sonst wird es ihr schnell zu langweilig. Aus diesem Grund sollte man über die Haltung wenigstens einer zweiten Katze nachdenken, ganz besonders dann, wenn ihr Mensch berufstätig ist.

Unser Tipp für die American Curl: Wohlfühlzubehör für Schmusekatzen

Braucht das Fell der Schönen eine besondere Pflege?

Weil die American Curl nur eine sehr spärliche Unterwolle hat, ist das Fell auch bei der Langhaar-Variante sehr pflegeleicht. Kann man sich aber für ein regelmäßiges Bürsten begeistern, bekommt es einen ganz einzigartigen Glanz. Nach dem Rassestandard haben American Curls nur wenig Unterwolle und das Fell liegt flach an. Der Kragen ist zwar vorhanden, aber bei weitem nicht so ausgebildet wie zum Beispiel bei der Maine Coon oder der Norwegischen Waldkatze.

Gibt es Probleme mit den gekräuselten Ohren der American Curl?

Die American Curl ist sehr robust und gesund, durch die nach hinten gebogenen Ohren kann es allerdings zu Problemen mit Sonnenbrand und Hautkrebs kommen. Da diese Neigung aber keinesfalls genetisch verankert ist und nur mit der Drehung der Ohren zu tun hat, kann man nicht wirklich von einer Rassekrankheit sprechen. Die Ohren fühlen sich dabei unbeweglich und steif an und gleichen in ihrem Aufbau den Menschenohren. Wichtig für die Bestimmung der Qualität der Katze ist der Grad der Kräuselung ihrer Ohren. Ein Liebhabertier weist Krümmungen des ersten Grades auf und eine Zucht- bzw. Showkatze Krümmung des zweiten oder dritten Grades. Bei der am höchsten geschätzten Krümmung des dritten Grades weist das Ohr den Bogen eines Halbmondes auf. Das Gehör der Katzen wird durch die Kräuselung nicht beeinflusst und es ist genau so hervorragend wie bei allen anderen Katzenrassen auch.

Was muss man bei der Haltung der American Curl beachten?

Die American Curl ist eine pflegeleichte Katze, die sich gut für Anfänger eignet. Um sich einen Eindruck von dieser Katze zu verschaffen – auch was ihr Aussehen aufgrund der gekräuselten Ohren angeht – ist der Besuch bei einem Züchter für American Curls, gleich ob lang- oder kurzhaarig, der beste Weg. Hier kann man auch gleich bei den Curl-Kitten verfolgen, wie sich die Kräuselung der Ohren entwickelt. Eine Liste von American Curl-Züchtern gibt es in unserer Datenbank. Hier sind nur seriöse und kompetente Züchter aufgeführt, die den Interessenten bestens über diese ungewöhnliche Katzenrasse informieren können. Wenn auch die American Curl eine sehr pflegeleichte Katze ist, so darf im Katzenhaushalt doch niemals ein geeignetes Kratzmöbel fehlen, damit die Katze ihre Krallen pflegen kann:

Unser Fazit zur American Curl

Die American Curl ist eine Hauskatze. Ihr auffälligstes Merkmal sind die nach hinten gekrümmten Ohren, die das Ergebnis einer spontanen Mutation sind. Im Jahr 1981 entdeckte ein kalifornisches Ehepaar ein langhaariges Jungtier mit diesen merkwürdigen Ohren. Wenig später brachte diese Kätzin Junge zur Welt, von denen zwei ebenfalls diese Ohren geerbt hatten. Die American Curl kommt sowohl kurz- als auch langhaarig vor. Bei den American Curl kräuseln sich die Ohren erst nach vier bis sieben Tagen und erreichen ihre endgültige Form mit vier Monaten. Das Gehör wird durch die Ohrstellung nicht beeinflusst, sie hören genau so gut wie andere Katzen auch. Die American Curl ist sehr pflegeleicht, verspielt und neugierig.

Rassezugehörigkeit und ähnliche Rassen

Die American Curl gehört zu den Kurzhaarkatzen und ähnliche Rassen lassen sich nur an der Länge des Felles festmachen. Die Ohrform ist bei dieser Katze einmalig. Es lohnt sich aber, auch bei diesen kurzhaarigen Katzen vorbeizuschauen:

Ähnliche Rassen:

  • American Shorthair
  • Britisch Kurzhaar
  • Burma
  • Chausie
  • Europäisch Kurzhaar
  • Exotic Shorthair
  • Korat
  • Scottish Fold Shorthair
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