American Pit Bull Terrier

FCI Kassifikation: nicht anerkannt

Widerrist: 43 bis 56 cm

Farbe: Gelb bis Hirschrot ohne oder mit weißen Abzeichen; Schwarz, Grau, Blau, Gestromt mit oder ohne weißen Abzeichen; Gescheckt

Fell: kurz, dicht, glänzend

Gewicht: 14 bis 30 kg

Lebenserwartung: 12 Jahre

Erziehungsaufwand:

Familientauglichkeit:

Pflegeintensitaet:

Erziehungsaufwand:

Groessenklasse:

Bewegungsintensität:

Erziehungsaufwand: 5

Familientauglichkeit: 4

Pflegeintensitaet: 1

Größenklasse: 2

Bewegungsintensitaet:

Charakter: , , ,

Krankheiten: , , ,

Familie:

Eignung: , , ,

Zuchtverbaende:

Was macht den American Pit Bull Terrier zu einem besonderen Hund?

Unglücklicherweise ist der American Pit Bull Terrier bei vielen Menschen in Verruf geraten. Ganz gegen seinen leider schlechten Ruf aber ist der Pit Bull dem Menschen sehr zugetan. Er ist ein loyaler und anhänglicher Begleithund. Erzieht man in mit Liebe und der notwendigen Konsequenz, die für die Erziehung der Hunde aller Rassen gleichermaßen gelten sollte, zeigt er keinerlei Aggressionen dem Menschen gegenüber und mit seiner Gutmütigkeit ist er ein idealer Familienhund. Sein ausgeprägter Beschützerinstinkt macht ihn zu einem hervorragenden Wachhund. Der mutige und intelligente Pit Bull liebt Aufgaben jeglicher Art und braucht stets Beschäftigung. In Amerika findet er als Personenschutzhund, aber auch als Polizei- und Drogenhund Verwendung.

Wo liegen die Ursprünge des American Pit Bull Terriers?

Die Geschichte des American Pit Bull Terriers reicht bis weit in die Vergangenheit zurück und lässt sich noch bis ins Jahr 1.000 nach Christus zurückverfolgen. Bereits zu dieser Zeit gab es Hunde, die dem Pit Bull sehr ähnelten. Diese Hunde mussten zur Unterhaltung in Arenen gegen Stiere und Bären kämpfen. Man nimmt an, dass diese Vorfahren des Pit Bull aus einer Mischung von Bulldog und Terrier entstanden sind. Diese Rassekreuzungen wurden auch für Rattenfänger-Wettbewerbe eingesetzt. Auf die Zahl der von den Hunden erlegten Ratten konnte dann gewettet werden. Außerdem wurden sie in England und in Irland für Hundekämpfe Hund gegen Hund eingesetzt, bis alle Tierkämpfe im Jahr 1835 in England verboten wurden. Das „Pit“ im Namen der Hunde leitet sich ab von der Bezeichnung der Arenen für die Hundekämpfe, denn diese nannte man eben „Pit“. Nach dem Verbot der Hundekämpfe wurden die Pit Bull Terrier nach Amerika exportiert und erfreuen sich auch bis heute noch großer Beliebtheit. Der amerikanische United Kennel Club (UKC) war auch die erste Vereinigung, die den American Pit Bull registrierte und als eigene Rasse in ein Zuchtregister eintrug. Der UKC betreut diese Rasse bis heute. Nach deren Standards sollen die Hunde nicht auf Aussehen, sondern auf Leistung gezüchtet werden. Aus diesem Grund weist das Erscheinungsbild dieser Hunde eine große Typenbreite auf.

Wie sieht der American Pit Bull Terrier aus?

Der American Pit Bull Terrier ist ein kompakter Hund mit bis zu 27 kg Gewicht. Die erwünschte Größe beträgt für Rüden 46 bis 53 cm und für Hündinnen 43 bis 51 cm. Abweichungen werden jedoch toleriert, solange der Hund entsprechend proportioniert ist. Das Fell ist kurz, dicht, glänzend und alle Farben und Zeichnungen außer Merle sind erlaubt. Seit neuestem UKC- und ADBA-Standard sind blaue Augen nicht mehr zulässig. Insgesamt soll der Hund solide aussehen und eine Anmutung von Stärke vermitteln. Dabei soll er aber trotzdem sehr beweglich sein. Der Körperbau der Hunde ist quadratisch. Die hoch am Kopf angesetzt getragenen Ohren können nach amerikanischem Standard kupiert oder unkupiert sein. Bei uns ist das Kupieren selbstverständlich verboten. Die nicht kupierten Ohren kippen. Der kräftige Kopf der Hunde ist groß und keilförmig mit einem breiten Fang und einer ausgeprägten, muskulösen Wangenpartie. Die schwarzen Augen liegen weit auseinander und liegen in tiefen Augenhöhlen. Die Rute ist mittellang und wird hängend getragen.

Wie ist der Charakter des Pit Bull Terriers?

Ein typischer Pit Bull ist sehr selbstbewusst und strotzt vor Kraft. Seiner früheren Verwendung und Geschichte nach ist er intelligent, zäh und mutig. Dabei hat er auch eine sehr sanfte Seite: Er ist verspielt, sanft und empfindsam im Umgang mit seinen Menschen. Überhaupt möchte er „seinem“ Menschen immer gefallen und Kindern gegenüber ist er sehr sanft und fürsorglich. Pit Bulls haben ein ihnen eigenes, sehr striktes Revierverhalten: Der Flecken Erde, auf dem sie gerade stehen, gehört nur ihnen. Und das bedeutet leider auch, dass sie dieses Fleckchen Erde anderen Hunden gegenüber sehr rabiat verteidigen können. Ihr Leben lang lieben sie Spiele jeglicher Art und scheinen immer jung zu bleiben. Außerdem sind sie sehr talentierte Wachhunde. Sie gehören allerdings nur in die Hände eines erfahrenen und verantwortungsbewussten Hundebesitzers, der sie vernünftig und konsequent zu erziehen weiß.

Unser Tipp: Beschäftigungsspielzeug für Hunde

Wie schon gesagt, ist der Pit Bull Terrier ein Hund, der beschäftigt werden muss. Hier kann man mit Spielzeug, das die Intelligenz des Hundes fordert und fördert, seinen Vierbeiner angemessen beschäftigen. Hier wird der intelligente Pit Bull sicherlich gerne mit Spaß und Ausdauer zu Werke gehen – zumal er am Ende mit seinem geliebten Leckerli belohnt wird.

Was muss ich bei der Erziehung des American Pit Bull Terriers beachten?

Seine Vergangenheit als Kampfhund macht das Leben mit dem Pit Bull Terrier in der Öffentlichkeit nicht immer leicht. Sein schlechter Ruf allerdings liegt immer nur im Problem des Menschen und niemals im Wesen dieser durchaus sanftmütigen und liebevollen Hunde. Die Devise zur Erziehung eines Pit Bull heißt ganz einfach: Liebevolle Konsequenz – mit Betonung auf „liebevoll“. Der Hund sollte perfekt gehorchen, was kein Problem sein sollte, da er es liebt, seinem Menschen zu gefallen. Härte ist daher nicht nötig und sogar eher kontraproduktiv.

Unser Tipp für kräftige Hunde: Das Hundegeschirr

Selbstverständlich muss auch der Pit Bull Terrier es lernen, locker und entspannt an der Leine zu laufen. Hier sind die Hundegeschirre ein guter Tipp, denn der Hund ist sicher angeleint und der Druck auf den Hals entfällt, da der gesamte Hund sanft, aber doch sicher gehalten wird.

Hundegeschirre sind praktisch und meist auch sehr hübsch anzusehen. Für Hundehalter, die etwas ganz Besonderes suchen, gibt es praktische und auch humorvoll gestaltete Klettsticker, mit denen man dem Hundegeschirr ganz einfach eine persönliche Note geben kann.

Was bedeutet die Bezeichnung „Listenhund“?

In fast allen Bundesländern Deutschlands zählt der Pit Bull Terrier zu den sogenannten „gefährlichen Hunderassen“ und ist damit ein „Listenhund“. Hier unterliegt also die Haltung des Pit Bull Terriers sehr strengen Auflagen. Hier gilt es, sich vor der Anschaffung eines Pit Bull Welpen oder auch eines ausgewachsenen Hundes auf das Genaueste zu informieren. Hilfestellung leistet hier ein seriöser und verantwortungsbewusster Pit Bull Züchter, sofern die Zucht im entsprechenden Bundesland nicht verboten oder eingeschränkt ist. Pit Bull Züchter, die besonders verantwortungsvoll mit ihren Hunden umgehen, finden Sie in unserer Züchter-Datenbank.

Der Pit Bull Terrier im Fahrzeug

Ein großer und schwerer Hund muss für den Transport im Auto sicher untergebracht werden. Im Straßenverkehr zählt der Hund im Auto als „Ladung“, die entsprechend zu sichern ist, wenn man kein Ordnungsgeld zahlen möchte. Zur Sicherheit von Hund und Mensch ist der Pit Bull am sichersten im Kofferraum des Autos untergebracht. Eine stabile und sichere Hundetransportbox bietet die nötige Sicherheit und erlaubt dem Hund trotzdem eine gute Rundumsicht mit viel Licht und Luft. Mit einer gemütlichen Decke ausgestattet wird so der Platz im Heck des Fahrzeugs zu einem gemütlichen und vor allem sicheren Plätzchen.

Unser Tipp: Die Hunderampe

Ganz einfach zu erreichen ist der Platz im Kofferraum, wenn man dem Hund eine Hunderampe anbieten kann, mit deren Hilfe er ganz leicht seinen Platz in der Transportbox erreichen kann. So werden die Gelenke des Hundes geschont und auch ältere oder nicht mehr ganz fitte Tiere erreichen ihre Box problemlos.

Unser Fazit zum Pit Bull Terrier

Der Pit Bull Terrier ist ein sehr freundlicher und geduldiger Hund. Seinen Menschen liebt er über alles. Leider macht ihm sein schlechter Ruf das Leben unnötig schwer und in fast allen Gemeinden in Deutschland zählt er zu den sogenannten Listenhunden. Liebevoll und konsequent erzogen sind sie perfekte Begleiter für Menschen mit Hundeverstand und Erfahrung. Sie sind intelligent und bis ins hohe Alter hinein verspielt.

Ähnliche Rassen:

Du hast Dich noch nicht für den Pit Bull Terrier als Begleiter entschieden und suchst noch nach vergleichbaren Rassen? Dann schau Dich doch einmal unter diesen Hunderassen um:

Ähnliche Rassen:

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am . Setzte ein Lesezeichen permalink.

Schreibe einen Kommentar