Dogue de Bordeaux – eine der ältesten Hunderassen Frankreichs!

FCI Kassifikation: 116, Gruppe 2, Sektion 2

Widerrist: Rüden 60 bis 68 cm, Hündinnen 58 bis 66 cm

Farbe: Falbfarbe von mahagoni- bis isabellfarben

Fell: kurz und weich

Gewicht: Rüden mindestens 50 kg, Hündinnen mindestens 45 kg

Lebenserwartung: 6 bis 10 Jahre

Erziehungsaufwand:

Familientauglichkeit:

Pflegeintensitaet:

Erziehungsaufwand:

Groessenklasse:

Bewegungsintensität:

Erziehungsaufwand: 3

Familientauglichkeit: 4

Pflegeintensitaet: 1

Größenklasse: 3

Bewegungsintensitaet:

Charakter: , , , ,

Krankheiten: , , , ,

Familie:

Eignung: ,

Zuchtverbaende:

Was macht die Bordeauxdogge so besonders?

Die Bordeauxdogge ist ein ausgesprochen ruhiger und ausgeglichener Hund. Ihre Nervenstärke mache sie zu einem Begleiter, der auch in der Stadt entspannt zu führen ist.n Kindern gegenüber ist so geduldig und auch gutmütig und damit wird sie zu einem guten Familienhund. Auch mit anderen Haustieren hat sie überhaupt kein Problem.

Woher kommt die Bordeauxdogge?

Die Bordeauxdogge ist eine der ältesten Hunderassen Frankreichs und geht möglicherweise auf den Alano zurück. Die Bezeichnung „Dogge“ bekam sie schon zum Ende des 14. Jahrhunderts. Mitte des 19. Jahrhunderts gab es die Dogue de Bordeaux fast nur noch in Aquitanien, einem Landstrich im Südwesten Frankreichs. Man nutzte sie für die Jagd auf Großwild, zum Bewachen von Haus und Vieh, als Gehilfe der Schlachtknechte und für Hundekämpfe, die noch oft stattfanden. Im Jahr 1863 wurde die Bordeauxdogge auf der ersten französischen Hundeausstellung gezeigt, der Standard wurde letztmalig im Jahr 1993 aktualisiert und von der FCI anerkannt.

Wie sieht der Zuchtstandard der Bordeauxdogge aus?

Ursprünglich kommt die Bordeauxdogge aus Frankreich und wurde in längst vergangenen Zeiten als Kampfhund eingesetzt. Heutzutage ist sie als Kamerad und Wachhund hoch angesehen. Die Bordeauxdogge ist ein sehr kräftiger Hund, der eher bodennah gebaut ist. Sie ist stämmig, athletisch, imposant und sehr, sehr Respekt einflößend. Sie erfüllt ihre Bewachungsaufgaben aufmerksam und mit großem Mut, aber ohne Aggressivität. Ihren Menschen gegenüber ist sie sehr anhänglich und liebevoll. Das Fell zeigt eine solide Färbung in Mahagoni (rotbraun) oder in der Breite von Rehbrauntönen. Kleine weiße Flecke an der Brust und an den Pfoten sind zulässig. Das feine Haar ist kurz und weich. Die Stirn dominiert das Gesicht der Hunde und ist breiter als hoch. Der Fang ist kraftvoll, breit und dick, dabei eher kurz mit mäßig tiefen, aber deutlich sichtbaren Hautfalten. Die Nase ist breit und entsprechend der Maske gut schwarz oder braun pigmentiert. Eine nach oben gebogene Nase ist unerwünscht. Der Kiefer ist sehr kräftig und breit mit Vorbiss. Die Augen sind oval und stehen weit auseinander mit aufrichtigem Ausdruck. Die Farbe ist Hasel- bis Dunkelbraun für Hunde mit schwarzer Maske. Hellere Augenfarben werden zwar toleriert, sind jedoch bei Tieren mit roter Maske unerwünscht. Die Ohren sind relativ klein und etwas dunkler gefärbt als das restliche Fell. Der Hals ist sehr kräftig und muskulös. Bordeauxdoggen haben einen enormen Nacken mit viel loser und elastischer Haut und einer ausgeprägten Wamme. Die Rute ist an der Basis sehr dick, die Schwanzspitze reicht nicht bis unterhalb des Sprunggelenks. Sie wird tief getragen und in Ruhestellung hängt sie nach unten, wird jedoch in Relation zur vertikalen Körperposition auf 90 bis 120° angehoben, wenn der Hund aktiv ist.

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Eines ist sicherlich sonnenklar: Mit einem einfachen Körbchen ist es für so ein massiges Tier nicht getan und auch ein wundliegen auf dem Fußboden muss in jedem Fall vermieden werden, die Bordeauxdogge hat nicht wirklich viel Fell. Eine erstklassige Lösung ist da ein Hundebett, vorzugsweise aus Kunstleder, welches sich gut reinigen lässt und das unempfindlich gegen Schmutz und Haare ist.

Welche Rassekrankheiten kommen bei der Bordeauxdogge vor?

Leider ist die Bordeauxdogge als Rasse nicht besonders gesund und ihre Krankheiten entsprechen denen anderer großer Rassen:

  • Magendrehung
  • Hüftgelenksdysplasie (HD)
  • Ellenbogengelenksdysplasie (ED)
  • Hauterkrankungen
  • Fellprobleme

Und leider ist auch die Lebenserwartung der Bordeauxdogge mit etwa acht Jahren nicht besonders hoch. Deshalb sollte man den Züchter seines zukünftigen Hundes mit Bedacht auswählen. Ebenso wichtig ist es, den Hund so schlank wie möglich zu halten. Einen großen Beitrag leistet ein passendes Futter mit genau der richtigen Zusammensetzung von tierischem Eiweiß, leicht verdaulichen Kohlenhydraten und Ballaststoffen.

Was ist bei der Erziehung der Bordeauxdogge zu beachten?

Für die Erziehung der Bordeauxdogge braucht man ein ordentliches Maß an Geduld, Konsequenz und Einfühlungsvermögen. Diese Hunde haben ihren eigenen Kopf, reagieren aber nicht gut auf eine harte Hand bei der Erziehung. Und sie ist viel sensibler als man ihr auf Grund ihres Aussehens zutrauen möchte. Damit sie sich wohl fühlt braucht sie unbedingt den Familienanschluss und ist für die Zwingerhaltung absolut ungeeignet. Ihre Kraft und ihre Größe machen es unabdingbar, dass sie bereits als junger Hund an andere Hunde gewöhnt wird, sonst wird der Spaziergang im Park zum reinen Kraftakt.

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Zu wem passt die ruhige Bordeauxdogge?

Als ehemaliger Kampfhund ist die Bordeaux Dogge sehr gut als Wachhund geeignet. Ihre Aufgaben erledigt sie aufmerksam und mutig, aber ohne jede Aggressivität. Sie ist ausgesprochen ruhig und hat eine hohe Reizschwelle. Ihren Menschen gegenüber ist sie treu, liebevoll und sehr anhänglich. Rüden werden häufig recht dominant, daher ist ein häufiger sozialer Kontakt zu anderen Hunden und Menschen schon bei Welpen ausgesprochen wichtig. Auch später sollte das beibehalten werden. Bei richtiger Sozialisation und einer konsequenten, liebevollen Erziehung ist die Bordeaux Dogge ein angenehmer Begleiter im Alltag. Sie ist nicht sehr lauffreudig und eignet sich daher überhaupt nicht für das Mitlaufen am Fahrrad, sollte aber natürlich trotzdem ausreichend Auslauf erhalten. Übrigens: Bordeauxdoggen hören generell nicht zu. Die Hunde entscheiden selbst, was und wann sie etwas ausführen wollen. Und sie müssen eine große Menge an Geduld aufbringen, wenn Sie möchten, dass Ihr Hund alles weitere neben „Sitz“ beherrschen soll, denn selbst ein „Platz“ ist keine leichte Aufgabe. Ist dies Ihr erster Hund, bereiten Sie sich gedanklich schon einmal auf einen Welpenkurs vor. Und es ist zu erwarten, dass der Hund auch im erwachsenen Alter noch regelmäßig trainiert werden muss.

Mit der Bordeauxdogge unterwegs

Ein so massiger Hund wie die Bordeauxdogge lässt sich nicht mal eben so im Fahrgastraum eines PKW transportieren. Immerhin gilt ein Hund im Auto hierzulande als „Ladung“, die ordnungsgemäß gesichert werden muss, sonst droht ein empfindliches Bußgeld. Der beste Ort für diesen Hund ist eine Hundetransportbox im Kofferraum oder auf der Ladefläche des Fahrzeugs. Die stabile Alu-Transportbox mit weit auseinanderliegenden Gitterstäben sorgt für gute Rundumsicht für den Hund und für viel Licht und Luft. So kann der Hund entspannt im PKW mitfahren.

Kurz gefasst lässt sich die Bordeauxdogge so beschreiben

Trotz ihres massigen Schädels besitzen Bordeauxdoggen einen freimütigen Gesichtsausdruck. Ihre häufig vorhandene Stupsnase und die beweglichen Stirnfalten, an denen man ihre Aufmerksamkeit ablesen kann, geben ihnen einen sehr freundlichen Ausdruck. Wegen ihrer stark gefalteten Lefzen kann es zu übermaßigem Speichelfluss kommen – kurz gesagt: Sie sabbern. Und dieser „Sabber“ ist überall finden: Auf dem Tisch, auf der Couch und den Stühlen, ja sogar an der Zimmerdecke. Alles, was ihr Mensch besitzt, wird von ihr vollgesabbert sein. Siebzig Kilogramm Lebendgewicht sind eine Menge Hund und Sie werden für die täglichen Spaziergänge einiges an Kraft benötigen, wenn Sie Ihren Hund nicht konsequent genug erzogen haben. Eine gibt allerdings eine Varietät der Bordeauxdogge, den Doguin, der leichter, kleiner und beweglicher ist als die Bordeauxdogge. Alles in allem sollte man sich genau prüfen, ob man wirklich eine Bordeaux Dogge als Begleiter möchte. Sie wird leider nun mal nicht sehr alt und auch das Sabbern ist nicht jedermanns Sache. Ihre Krankheiten sind nicht weiter auffällig, sie entsprechen denen vieler anderer großer Rassen. Bevor Sie sich nun entscheiden, suchen Sie am besten einen kompetenten Züchter auf und verbringen vielleicht einmal eine Weile mit den liebenswerten Bordeauxdogge. Schauen Sie sich die Elterntiere und Welpen in aller Ruhe an. Eine Liste kompetenter Bordeauxdoggen-Züchter finden Sie in unserer Datenbank, die wir kontinuierlich erweitern.

Unser besonderer Tipp zum Schluss:

Wie schon erwähnt, ist die Dogge nicht gerade ein Sportler. Trotzdem aber muss sie natürlich regelmäßige Bewegung erhalten, damit sie nicht verfettet und gesundheitliche Probleme bekommt. Wenn sich der Hund viel bewegt hat oder bei warmem Wetter ist die Bordeauxdogge sicherlich dankbar für eine Kühlmatte, auf der sie sich entspannt ausstrecken und entspannen kann. Versuchen Sie es doch einmal, Ihr Hund wird es Ihnen danken!

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Die Bordeauxdogge ist ein toller Hund, keine Frage. Aber sie ist noch nicht ganz der passende Hund? Dann kann man sich alternativ einmal bei diesen Rassen umsehen:

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