Korat-Katze

FCI Kassifikation:

Widerrist:

Farbe: Silberblau

Fell: seidig, kurz, eng anliegend, ohne Unterwolle

Gewicht: 2,5 bis 4,5 kg, Kater bis maximal 5,5 kg

Lebenserwartung: 16 Jahre

Erziehungsaufwand:

Familientauglichkeit:

Pflegeintensitaet:

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Was macht die Korat Katze so einzigartig?

Der blau-schimmernden Korat wird in ihrer thailändischen Heimat schon immer nachgesagt, dass sie ihrem Besitzer Glück und Gesundheit bringt und ihr Fell mit dem wunderbaren silbernen Schimmer soll zudem Reichtum verheißen. Außerdem waren sie ein wertvolles Hochzeitsgeschenk für Neuvermählte, denn sie galten auch als Überbringer von Fruchtbarkeit. Über viele Jahrhunderte hat sich dieser Ruf gehalten und so ist die Korat Katze der Inbegriff für Glück.

Die Korat ist eine Katze mit vielen Namen

Eine Korat hat viele Namen: Korat bezeichnet eine Hochebene in Siam, dem heutigen Thailand und dort waren diese blauen Katzen oft anzutreffen. Häufig heißt die Korat in ihrer siamesischen Heimat „Si-Sawat“ was sich auf die graublaue Farbe ihres Fells bezieht, denn es setzt sich aus den Wörtern si für „Farbe“ und sawat für „blau-grau“ zusammen. Zusammen mit anderen siamesischen Katzen wurde die Korat in den Katzengedichten aus der Ayutthaya-Periode, 1351 bis 1767, erwähnt und so gibt es einen weiteren Namen, der sich in durchaus lyrischer Weise auf die Fellfarbe bezieht: „Maeo Dok-Lao“. Frei übersetzt bedeutet das: „Die Katze von der Farbe der Wolken vor einem Regenschauer“.

Was ist dran an der Korat als der „Blauen Siam“?

Im Jahr 1996 wurde die Korat-Katze auf einer englischen Katzenausstellung gezeigt und dort als blaue Siam vorgestellt, da sie ja ebenfalls aus Siam stammte. Leider fand sie zu diesem Zeitpunkt wenig Beachtung, denn sie entsprach weder in der Farbe noch im Typ der Siamkatze, die dann als blauäugige Pointkatze weltweit populär wurde. Aber was sind nun die größten Unterschiede zwischen der Korat und zur ebenfalls blauen Russisch Blau? Ebenso wie die Russisch Blau gibt es die Korat ausschließlich mit blauem Fell und silbrig schimmernden Haarspitzen. Auch haben beide Rassen grüne Augen. So könnte man meinen, dass sich diese Katzen ähnlich sind. Dazu muss man aber bedenken, dass eine Katze, die aus Russland stammt, eine völlig andere Fellstruktur und -dichte hat als eine Katze, die aus tropischen Regionen kommt. Das seidig glänzende Fell der Korat ist ohne Unterwolle und liegt dicht am Körper an, während die Russisch Blau ein doppeltes Fell hat, das tatsächlich sogar leicht absteht. Ein Blick in die Gesichter der Katzen macht noch einen Unterschied deutlich: Die Korat hat ein herzförmiges Gesicht mit größeren, runden Augen. Im direkten Vergleich der beiden Katzenrassen, erkennt auch der Laie direkt, dass es sich um unterschiedliche Katzenrassen handeln muss. Doch auch in Wesen und Temperament sind beide Katzen verschieden. Die Korat ist – wie alle siamesischen Katzenrassen – viel lebhafter und anhänglicher als der russische Vertreter.

Wie ist der Rassestandard der Korat definiert?

Der Gesamteindruck der Korakt vermittelt eine wache Erscheinung. Sie ist eine mittelgroße, mittelschwere muskulöse Katze, mit diesen Eigenschaften:

  • Kopf: herzförmig mit einem leichten Stopp zwischen Stirn und Nase
  • Ohren: groß und breit am Ansatz, an den Spitzen leicht abgerundet, hoch am Kopf angesetzt geben sie dem Gesicht einen wachsamen Ausdruck
  • Augen: sehr groß, rund weit geöffnet, Augenfarbe möglichst leuchtendes Grün, aber bernstein bei Jungtieren und Katzen bis zu zwei Jahren erlaubt
  • Beine: in guter Proportion zum Körper, Hinterbeine länger als die Vorderbeine
  • Schwanz: mittellang und kräftig am Ansatz, zu einer gerundeten Spitze auslaufend
  • Fell: kurz bis mittellang, eng anliegend, ohne Unterwolle, glänzend und fein
  • Farbe: nur silberblau ohne Schattierungen und ohne Streifen, keine weißen Haare oder Stellen erlaubt; jedes Haar heller an der Wurzel, dann zu dunklem Blau übergehend und silber schimmernd an der Spitze
  • Nasenspiegel und Lippen: dunkelblaugrau oder lavendel
  • Pfoten: dunkelblaugrau bis lavendel mit rosa Schimmer

Woher kommt die schöne Korat?

Katzen, die seit Jahrhunderten in warmen oder tropischen Regionen leben, haben ein anderes Fell entwickelt als Katzen in Europa, Russland oder Vorderasien. Bedingt durch die moderaten Temperaturen, die selten unter 20 Grad fallen, haben Katzen, die dort leben, kein wärmendes Winterfell nötig und damit besitzen sie ein kurzes Fell ohne Unterwolle. Da das Fell der Korat immer sehr eng anliegt, hat es einen ungewöhnlichen Glanz. Wegen dieses glatten Fells, das sich wie Seide anfühlt, sind die orientalischen Katzenrassen wie z.B. Siam, Orientalisch Kurzhaar oder Burma schon früh weltweit gezüchtet worden. Die Korat-Zucht begann erst im Jahr 1959 in Amerika. Die ersten Katzen wurden zwar auch mit Siam verpaart, bald aber wurden strenge Regeln aufgestellt, um die ursprüngliche Rasse zu erhalten. Im Jahr 1982 wurde die Korat von der FIFé als Rasse anerkannt. Der Stammbaum jeder Korat kann bis zu ihrem Ursprungsland Thailand verfolgt werden, während die anderen orientalischen Rassen schon viel früher mit anderen Rassen vermischt wurden. Für viele Katzenliebhaber ist die Korat deshalb eine der ursprünglichsten Katzenrassen aus Siam. Sie wurde bereits vor Jahrhunderten so oder so ähnlich beschrieben: „Die Haare sind glatt mit Wurzeln wie Wolken und Spitzen wie Silber. Die Augen leuchten wie Tautropfen auf einem Lotusblatt“.

Zu wem passt die wunderschöne Korat?

Das herzförmige Gesicht der Katzen ist ihr einzigartiges Merkmal, das sie deutlich von anderen Rassen mit blauem Fell unterscheidet. Dabei bezaubert aber nicht nur ihr äußeres Erscheinungsbild die Menschen – sie ist sehr intelligent, menschenbezogen und verspielt. Als Wohnungskatze sollte sie immer ausreichend beschäftigt werden oder zumindest gleichwertige Katzengesellschaft erhalten.

Unser Tipp: Katzenspielzeug für die neugierige Korat

Die Korat ist nicht nur ausgesprochen gesellig und anhänglich, sie ist auch ausgesprochen verspielt und neugierig. Was liegt da näher, als der intelligenten Katze ein interaktives Spielzeug anzubieten?

Was ist das Besondere im Aussehen der Korat Katze?

Die Korat besticht wie alle orientalischen Katzen durch ihr liebenswertes Wesen und ihr inniges Verhältnis zu ihrem Menschen. Wie bei vielen anderen Katzenrassen ist die Augenfarbe bei den Korat-Kitten in den ersten Wochen nach ihrer Geburt blau und wechselt später zu einem schmutzigen Gelb-Orange, das sich in den nächsten Monaten zu einem leuchtenden Gelb oder Orange entwickelt und erst bei der erwachsenen Katze in dem gewünschten Grün erstrahlt. Diese gewünschte Augenfarbe entwickelt sich erst ab zwei Jahren und manchmal dauert es gar bis zu vier Jahren, bis die volle Ausfärbung des strahlenden Grüns erreicht ist. Aber warum ist die Korat immer noch so selten? Bei vielen anderen Katzenrassen wurde der blaugraue Farbton schon früh bevorzugt oder eingekreuzt. Eine blaue Perserkatze ist der Klassiker, aber auch die Orientalisch Kurzhaar gibt es inzwischen in blauem Glanz.

Unverzichtbar im Katzenhaushalt: Ein Kratzmöbel

Damit die Katze ihre Krallen pflegen kann, ist ein Kratzmöbel unverzichtbar. Ein Kratzbaum sorgt für die Möglichkeit zum Krallenwetzen und zum Turnen und Spielen gleichzeitig. Und wenn der Platz für einen Kratzbaum fehlt, sollte wenigstens ein Kratzbrett oder eine Kratzrolle vorhanden sein. Damit werden nicht nur die Krallen der Katze gepflegt, auch Kratzspuren auf Möbeln oder an Tapeten werden so vermieden.

Welche rassetypischen Krankheiten sind bei der Korat zu finden?

Korat-Züchter brauchen hier viel Idealismus und Begeisterung für diese schöne, aber sehr seltene Katze, da der Gen-Pool recht begrenzt ist und die Züchter sich weltweit zusammentun müssen, um Inzucht zu vermeiden. Die Korat ist für Gangliosidosis GM1 und GM2 anfällig. Lange blieben diese Erbkrankheiten unbemerkt und nur wenn beide Elternteile Träger sind, werden die Kitten krank. GM1 erkennt man nach drei bis sechs Monaten, während GM2 sich schon nach zwei Monaten bemerkbar macht. Die Symptome bei beiden Krankheiten sind Kopftremore und eine eingeschränkte Bewegungsfähigkeit in den Hinterbeinen. Da beide Erkrankungen aber heute bekannt und über das Blutbild erkennbar sind, können verantwortungsvolle Korat-Züchter kranke Kitten weitgehend ausschließen. Ein seriöser Züchter für Korat-Katzen wird den Interessenten auch hier umfassend beraten können. Diese Züchter finden Sie in unserer stets aktuellen Datenbank, sodass Sie auch für diese seltene Katzenrasse den entsprechenden Ansprechpartner finden und bald ein gesundes Korat-Kitten stolz Ihr Eigen nennen können.

Unser Tipp für geöffnete Fenster

Gefährlich kann jeder Katze ein auf Kippstellung geöffnetes Fenster werden. Eingeklemmt kann es schnell zu einer tödlichen Falle werden, denn die Katze kann sich von allein nicht mehr befreien. Hier bietet ein Kippfenster-Schutzgitter die Möglichkeit zum Lüften, ohne die Katze zu gefährden:

Unser Fazit zur wunderbaren Korat-Katze

Die Korat ist eine graue, mittelschwere Kurzhaarkatze. Sie ist mittelgroß und muskulös. Der Kopf der Katze weist eine unverwechselbare Herzform auf, die Stirn ist breit und das Kinn ist kräftig. Das Fell der Katzen liegt ganz eng an und fühlt sich fein und seidig an, außerdem fehlt der Katze das Unterfell. Die Korat ist ausgesprochen anhänglich und gesellig. Genau das schließt eine Einzelhaltung nahezu aus, denn sie sucht gleichermaßen den Kontakt zu den Menschen wie zu den Artgenossen. Sie ist geduldig und sehr verspielt. Das und ihre Neugier machen sie zur idealen Katze für Kinder.

Rassezugehörigkeit und ähnliche Rassen

Die Korat gehört zur großen Gruppe der Kurzhaarkatzen. Katzenliebhaber, die sich über Kurzhaarkatzen informieren möchten, werden auch bei diesen Rassen fündig:

Ähnliche Rassen:

  • American Shorthair
  • Bengal
  • Britisch Kurzhaar
  • Burma
  • Chartreux
  • Russisch Blau
  • Siam
  • Thai
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