Angst bei Katzen

© rihaij / Pixabay

Die Angst bei Katzen gilt als häufigste psychische Erkrankung der Katze.

Die Krankheit äußert sich in konkreter Angst vor einem für die Katze oftmals ungefährlichen Auslöser, wie z.B. einem Staubsauger oder ein Radio. Bei extremen Angstzuständen reagieren die betroffenen Katzen mit Flucht, Verkriechen, lautem Miauen und geweiteten Pupillen.
Andere Tiere reagieren aggressiv und greifen an.

  Symptome

  •   Verhaltensänderungen
  •   Herzklopfen und Pulsbeschleunigung
  •   geweitete Pupillen
  •   Miauen oder Fauchen
  •   Zittern, geduckte Körperhaltung

  Therapie

Die Störung Angst bei Katzen kann durch eine Verhaltenstherapie bei einem spezialisierten Tierarzt behandelt werden. Bei starken Angstzuständen können zusätzlich angstlösende Medikamente in Absprache mit dem behandelnden Tierarzt verabreicht werden. Ängste werden in der Regel von körperlichen Symptomen, besonders von Verspannungen begleitet. Daher sollte die Angsttherapie durch Entspannungsverfahren, beispielsweise durch sanfte Massagen, unterstützt werden. Oft führen Veränderungen in der gewohnten Umgebung des Tieres zu den Angstzuständen. Zuwendung und Rückzugsmöglichkeiten können helfen, die Katze an die Veränderungen zu gewöhnen.

  Veteri-Tipp

  Katzen sind sehr ortsgebunden und lärmempfindlich.Tierbesitzer sollten deshalb laute Geräusche und Hektik in Anwesenheit des Tieres möglichst vermeiden. Für genügend Rückzugsmöglichkeiten sorgen. Bei räumlichen Veränderungen in der Wohnung oder beim Umzug versuchen, das Tier langsam an seine neue Umgebung zu gewöhnen. Viel Zuwendung und Streicheleinheiten helfen, die verängstigte Katze zu beruhigen.