Ob Parasiten, Infektionskrankheiten oder Verletzungen – die Gesundheitsrisiken, die du bei deinem Haustier im Blick behalten musst, sind zahlreich. Auf Veteri stellen wir dir verbreitete Krankheiten bei Hunden und Katzen vor. Wir zeigen dir, wie sie behandelt werden und was du für die Vorbeugung unternehmen kannst.

Hundegesundheit – häufige Krankheiten bei Hunden

Die Liste an Krankheiten, an denen dein Hund erkranken kann, ist lang. Wir von Veteri möchten dich beim Thema Hundegesundheit unterstützen. Aus diesem Grund stellen wir dir auf unserer Seite umfassende Informationen zu den verschiedenen Hundekrankheiten vor.

Folgende Krankheiten treten bei Hunden besonders häufig auf:

Allergien

Allergien sind bei Hunden besonders weit verbreitet. Neben atopischer Dermatitis und Flohbissallergie zeigen Hunde zunehmend auch allergische Reaktionen auf ihr Futter. Zu den Symptomen einer Allergie beim Hund zählen typischerweise Hautprobleme, Juckreiz und Verdauungsbeschwerden.

Ohrenentzündungen

Gerade bei Rassen mit großen, hängenden Ohren sind Ohrenentzündungen ein verbreitetes Gesundheitsproblem. Ein ständiges Schütteln und Schräghalten des Kopfes sind erste Anzeichen, dass dein Hund unter den Schmerzen der Entzündung leidet.

Flohbefall

Die Bisse von Flöhen verursachen bei deinem Hund einen starken Juckreiz und können außerdem zu einer Flohbissallergie führen. Darüber hinaus besteht das Risiko, dass die Flöhe deinen Hund mit Bandwürmern infizieren.

Zeckenbisse

Die Gefahr für Zeckenbisse ist vor allem während der Sommermonate recht hoch. Der Biss einer Zecke ist zwar eigentlich vollkommen harmlos. Die Parasiten tragen jedoch häufig Erreger für gefährliche Infektionskrankheiten wie Borreliose in sich.

Wurminfektionen

Bei Würmern handelt es sich um Parasiten, die vor allem den Darm deines Hunde befallen. Einige Arten breiten sich allerdings auch auf andere Organe aus. Ein starker Befall kann ernste Folgen für die Gesundheit deines Hundes haben.

Diabetes mellitus

Diabetes mellitus wird auch als Zuckerkrankheit bezeichnet. Bei dieser Stoffwechselstörung produziert der Körper deines Hundes nicht genug Insulin, was üblicherweise eine lebenslange Behandlung durch den Tierarzt notwendig macht.

Hüftgelenkdysplasie

Bei Hüftgelenkdysplasie handelt es sich um eine Fehlentwicklung im Hüftgelenk. Gelenkpfanne und Gelenkkopf passen nicht richtig ineinander. Dadurch entsteht Reibung, die das Gelenk stark verschleißt und die Beweglichkeit zunehmend einschränkt.

Tumore

Insbesondere bei älteren Hunden bilden sich recht häufig Tumore. Oft sind diese zwar gutartig. Dennoch solltest du deinen Vierbeiner von einem Tierarzt untersuchen lassen, falls du beispielsweise eine Schwellung unter seiner Haut entdeckst.

Grauer Star

Beim Grauen Star trüben die Linsen im Auge deines Hundes zunehmend ein. Dies führt zu einer fortschreitenden Verschlechterung seines Sehvermögens. Grauer Star kann sich erst im Alter entwickeln oder auch angeboren sein.

Zwingerhusten

Das Risiko für eine Infektion mit Zwingerhusten ist vor allem überall dort sehr hoch, wo viele Hunde miteinander Kontakt haben. Zu den Symptomen der Krankheit zählen insbesondere Husten und Atemprobleme.

Katzengesundheit – häufige Krankheiten bei Katzen

Wie bei Hunden gibt es selbstverständlich auch bei Katzen Krankheiten, die besonders weit verbreitet sind. Um dich beim Thema Katzengesundheit zu unterstützen, findest du auf Veteri umfangreiche Informationen zu Katzenkrankheiten und deren Behandlung.

Diese Krankheiten treten bei Katzen sehr häufig auf:

Katzenschnupfen

Bei einer Infektion mit Katzenschnupfen entzünden sich die Augen und die Atemwege deiner Katze. In schweren Fällen kann die Erkrankung, die von einer Reihe unterschiedlicher Erreger ausgelöst wird, darüber hinaus auch die Lunge des Tieres befallen.

Katzenseuche

Katzenseuche wird durch das Parvovirus ausgelöst und führt bei deiner Katze zu Beschwerden wie Durchfall, Erbrechen und Fieber. Vor allem für Jungtiere kann eine Erkrankung an Katzenseuche lebensgefährlich sein.

Katzenleukämie

Katzenleukämie kann sowohl akut als auch chronisch verlaufen. Zu den Symptomen eines akuten Krankheitsverlaufs zählen unter anderem Appetitmangel, Fieber, Gewichtsverlust sowie Durchfall und Erbrechen.

Feline Infektiöse Peritonitis

Bei FIP handelt es sich um eine Virusinfektion, die vor allem dort auftritt, wo mehrere Katzen zusammenleben. Die Symptome reichen von Abgeschlagenheit und Fieber über Appetitmangel bis hin zu Entzündungen des Bauchfells. Der Verlauf ist meist tödlich.

Niereninsuffizienz

Leidet deine Katze unter einer Niereninsuffizienz, sind ihre Nieren nicht mehr dazu in der Lage, den Körper in ausreichendem Maße zu entgiften. Die Erkrankung macht eine lebenslange Behandlung sowie eine Ernährung mit speziellen Nierendiätfutter erforderlich.

Katzendiabetes

Auch Katzen können an Diabetes erkranken. Häufig ist die Ursache dafür eine erbliche Veranlagung. Es ist aber auch möglich, dass die Erkrankung durch die Lebensweise begünstigt wird. Diabetes erfordert eine lebenslange Behandlung deiner Katze.

Schilddrüsen-Überfunktion

Produziert die Schilddrüse deiner Katze zu viele Hormone, spricht man von einer Überfunktion. Unbehandelt kann die Schilddrüsen-Überfunktion zu schweren Schädigungen an Organen wie Leber, Nieren und Herz führen.

Toxoplasmose

Eine Infektion mit Toxoplasmose ist in erster Linie für geschwächte Katzen und Jungtiere gefährlich. Sind Katzenwelpen bereits bei ihrer Geburt erkrankt, können sie sogar daran sterben. Tiere mit einem starken Immunsystem zeigen hingegen häufig keinerlei Symptome.

Parasitenbefall

Katzen leiden häufig unter einem Befall mit Parasiten wie Zecken, Milben und Flöhe. Während Flöhe und Milben meist nur zu Hautproblemen, beziehungsweise Ohrenentzündungen führen, können Zecken deine Katze mit gefährlichen Krankheiten infizieren.

Wurminfektionen

Infiziert sich deine Katze mit Würmern, kommt es vor allem zu Beschwerden mit dem Verdauungssystem. Da die Parasiten den Körper des Tieres zunehmend schwächen, ist bei einem Befall eine zeitnahe Entwurmung wichtig.