Herzmuskelerkrankungen bei Katzen

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Herzmuskelerkrankungen können angeboren sein oder sich erst im Laufe des Lebens entwickeln. Häufig verläuft die Erkrankung ohne Symptome, so dass sie erst spät bemerkt wird. Herzmuskelerkrankungen äußern sich im fortgeschrittenen Stadium durch Abgeschlagenheit und Müdigkeit, Atembeschwerden und akute Atemnot.

Bläulich verfärbte Schleimhäute sind Anzeichen einer stärkeren Erkrankung. Bei Maine Coon und Ragdoll sind Herzmuskelerkrankungen erblich bedingt, bei anderen Rassen wird eine Vererbbarkeit vermutet. Andere Ursachen können Krankheiten sein, die zu Bluthochdruck oder Veränderungen am Herzmuskel führen wie beispielsweise Nierenschäden oder Schilddrüsenüberfunktion.

  Symptome

  •   Abgeschlagenheit
  •   bläulich verfärbte Schleimhäute
  •   Maulatmung
  •   akute Atemnot
  •   Schwächeanfälle

  Therapie

Nach der genauen Diagnose erfolgt die medikamentöse Behandlung zur Entlastung und Verbesserung der Herzleistung. Erkrankte Tieren müssen lebenslang entwässernde Medikamente einnehmen, die die Herzkraft unterstützen.

  Veteri-Tipp

  Bei Anzeichen von Leistungsschwäche die Katze gründlich untersuchen lassen. Die erkrankte Katze körperlich schonen, eine ruhige Umgebung verschaffen und leicht verdauliches, kochsalzarmes Futter verabreichen.