Räude bei Katzen

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Räude bei Katzen ist eine ansteckende Erkrankung der Haut. Meist von Parasiten auf die Katze übertragen, wird die Krankheit von starkem Juckreiz, Krustenbildung und Hautverdickung begleitet.

Meist beginnt die Erkrankung im Kopfbereich und breitet sich dann auf den restlichen Körper aus – Haarausfall an Beinen, Unterbauch und Innenschenkel folgt. Ursache sind Grab-, Ohr- und Raubmilben, die sich in und auf der Haut von Hautmaterial vermehren.Bei älteren Katzen verläuft Räude meist ohne Symptome und wird auf jüngere Katzen übertragen. Hunde, Pflegeutensilien und Liegeplätze können auch Überträger von Milben sein.

  Achtung: Katzenmilben können auch auf Menschen übertragen werden!

  Symptome

  •   Knötchenbildung auf der Haut
  •   starker Juckreiz
  •   Borken und Krusten an Kopf und Beinen
  •   gerötete, schuppende Haut
  •   haarlose Stellen

  Therapie

Mehrmalige Anwendung von parasitenabtötenden Präparaten, damit alle Entwicklungsstadien der Milben erfasst werden. Alle Tiere, die mit der Katze in Kontakt gekommen sind, sollten behandelt werden. Bei zusätzlichen Hautentzündungen verschreibt der Tierarzt entzündungshemmende Antibiotika.

  Veteri-Tipp

  Bei Räude bei Katzen ist die Umgebung mit parasitenabtötenden Mitteln behandeln. Unbedingt Bürsten und Pflegewerkzeuge auswechseln – darin können sich Milben befinden und zu einer erneuten Ansteckung führen.