Gebärmutterentzündung bei Katzen

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Diese entzündliche Erkrankung kommt vor allem bei nicht kastrierten, älteren Katzen vor. Die Gebärmutterentzündung bei Katzen tritt meist nach der Rolligkeit auf. Begleitet wird sie von Allgemeinstörungen, Fieber und eitrigem Scheidenausfluss.

Die unkontrollierte Abgabe von Hormonen zur Unterdrückung der Rolligkeit fördern das Entstehen von Gebärmuttererkrankungen. Bakterien, die gegen Ende der Rolligkeit über den offenen Muttermund in die Gebärmutter gelangen, gelten als Auslöser. Hormonelle Störungen können auch die Ursache für Entzündungen sein.

  Symptome

  •   Abgeschlagenheit
  •   erhöhte Flüssigkeitsaufnahme
  •   evtl. Fieber
  •   evtl. eitriger, übelriechender Scheidenausfluss

  Therapie

Eine Gebärmutterentzündung ist lebensbedrohlich für die Katze! Umgehend den Tierarzt aufsuchen! In der Tierarztpraxis wird die eitrige Gebärmutter operativ entfernt. In seltenen Fällen erfolgt auch die Behandlung mit Antibiotika und die Gebärmutter entleerenden Päparaten.

  Veteri-Tipp

  Am besten weibliche Katzen, die nicht als Zuchttiere verwendet werden, möglichst frühzeitig kastrieren lassen.