Magendrehung

© Matthias Zomer / PEXELS

Bei einer Magendrehung dreht sich der Magen um die eigene Achse. Milz und Blutgefäße werden dadurch abgeschnürt. Der Hund würgt heftig, ohne jedoch erbrechen zu können. Der Kreislauf sackt ab, der Bauch ist durch Gasansammlung stark gebläht und der Hund bekommt nur noch schlecht Luft. Ausgelöst wird die Magendrehung meist, wenn der Hund innerhalb kurzer Zeit große Portionen frisst und danach spielt und tobt. Auch Luftschlucken beim Fressen, stark blähende Futterbestandteile (z. B. Kohlgemüse) oder eine gestörte Magenentleerung zählen zu den Ursachen. Besonders betroffen sind Hunde großwüchsiger und tiefbrüstiger Rassen, wie Irish Setter, Boxer, Deutsche Schäferhund oder Doggen. Die Magendrehung tritt immer plötzlich ein.

  Symptome

  •   Würgereiz, ohne Erbrechen
  •   stark geblähter Bauch
  •   Hecheln und Sabbern
  •   Atemnot

  Therapie

  Eine Magendrehung ist lebensgefährlich und muss schnellstmöglich operiert werden! Dabei wird der Magen entleert und wieder zurückverlagert.

  Veteri-Tipp

  Wird nur eine Portion am Tag gefüttert, frisst der Hund sehr hastig und nimmt ein zu großes Nahrungsvolumen auf. Deshalb grundsätzlich nur kleine, über den Tag verteilte Futterportionen geben und den Hund beim Fressen nicht hetzen oder stören. Nach der Mahlzeit nicht wild toben, sondern dem Tier eine gewisse Ruhezeit gönnen.