Katzenleukose

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Katzenleukose ist eine ansteckende Infektionskrankheit, die bei ca. zwei bis sechs Prozent aller Katzen auftritt.

Häufige Symptome sind ein ungepflegt erscheinendes Fell, Abgeschlagenheit, Durchfall und das Auftreten von chronischen Infektionen, z.B. Maulschleimhaut-Entzündungen.

Eine allgemeine Immunschwäche mit chronischen Infektionen oder Tumorbildung sind die Folge. Die meisten infizierten Katzen eliminieren das Virus nach einiger Zeit. Die Erkrankung wird durch das Feline Leukämie-Virus ausgelöst. Über die Schleimhaut von Maul und Nase gelangt das Virus in den Körper. Im Knochenmark zerstört es die Produktion der roten und weißen Blutkörperchen oder regt Abwehrzellen in Organen, wie z. B. in der Leber, zur Teilung an. Es kommt zur Tumorbildung.

  Symptome

  •   Stuhlveränderungen, Durchfall
  •   Abgeschlagenheit, Schwäche
  •   mattes, ungepflegtes Fell
  •   schlecht heilende Wunden

  Therapie

Über einen Bluttest wird das Virus nachgewiesen. Die Krankheit gilt als unheilbar. Der Tierarzt verschreibt das Immunsystem stimulierende Medikamente. Antibiotika werden bei zusätzlichen Infekten verordnet.

  Veteri-Tipp

  Infizierte Katzen von anderen Tieren fernhalten, am besten in der Wohnung halten. Vorbeugende Schutzimpfungen sind empfehlenswert bei Katzen, die vermehrten Kontakt zu Artgenossen haben.