Spondylose bei Katzen

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Die schmerzhafte Erkrankung der Wirbelsäule äußert sich in Einschränkungen beim Aufstehen, Hinlegen, Hochspringen und Treppensteigen der Katze. Der Katze ist es unmöglich, ihr Fell am Rücken zu pflegen und die Krallen werden nicht mehr richtig abgewetzt. Die Erkrankung tritt überwiegend bei älteren Katzen auf, kann sich aber auch als Spätfolge nach Unfällen zeigen.

Nach Schädigung der Zwischenwirbelscheiben und -gelenken entstehen knöcherne Zacken an den Wirbelkörpern. Es kann zur Brückenbildung zwischen zwei Wirbeln kommen, wodurch sich die Wirbelsäule immer mehr versteift. Sensible Nerven werden gereizt.

  Symptome

  •   verminderte Aktivität
  •   eingeschränkte Beweglichkeit, z.B. Probleme beim Aufstehen und Hinlegen
  •   Bewegungsstörungen
  •   gelegentlich Lahmheit an einem oder mehreren Beinen
  •   berührungsempfindlicher Rücken

  Therapie

Der Tierarzt verschreibt schmerzstillende Medikamente. Bei übergewichtigen Katzen wird eine Gewichtsreduktion empfohlen. Physiotherapie unterstützt die Beweglichkeit der Katze. In besonders schweren Fällen erfolgt die chirurgische Behandlung.

  Veteri-Tipp

  Um Spondylose bei Katzen vorzubeugen, sollten sie dem Futter Nahrungsergänzungsmittel mit Muschelextrakten beimischen. Liegt eine Wirbelsäulenverknöcherung vor, können Wärme, Rotlicht und Massagen die Behandlung unterstützen.